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Ustvarjeno: Torek, 11 Julij 2017 13:03

Am Treffpunkt – Gastronomie, Kulinarik, Unterkunft

Der Zauber der typisch Kärntner Kulinarik beginnt mit dem Duft von selbstgemachtem Brot. Die echten Schwarzbrotlaibe aus Roggenmehl mit genau richtig gefurchter dicker Brotkruste und fester dunkler Krume wird nach traditioneller Überlieferung auch heute in Steinöfen in ganz Koroška gebacken. Eine besondere Brot-Art aus der Region Dravograd wird in Libeliče nach alten Rezepturen zubereitet. Der Teig, der beim Brotbacken übrigbleibt, wird zusammengekratzt und in einen dünnen, zusammengedrückten Laib geknetet. Das wird ‚trentanje‘ genannt, das gebackene Brot oder der gebackene Kuchen heißt dann ‚trenta‘. Um trenta geschmacklich abzurunden, wird es mit Grieben (grumpi) oder Sahne, eventuell auch mit Kräutern oder vielleicht mit einer süßen Glasur überzogen. Es wird als ‚libeliška trenta‘ gereicht. Scheiben vom Roggenbrot werden auch zur Kartoffelsuppe gegessen. Im Dialekt werden Kartoffeln ‚rpica‘ und die Suppe ‚rpičeva‘ oder ‚ri|pna župa‘ genannt, sie wird mit grumpi (Grieben) abgeschmalzt und mit 'povojček' (Gundermann) abgeschmeckt. Noch eines der typischen Gerichte, beschrieben in der ‚Libeliška kuharica‘ (Libeličer Kochbuch), in dem die Ernährungs-Kultur der Einwohner von Libeliče und der Umgebung erforscht wurde.

Die Kulinarik von Koroška ist einzigartig und traditionell, sie besticht durch ihre Einfachheit. Was früher seit jeher in der Küche an Natürlichem und Köstlichem aus der Region zubereitet wurde, wird heute in Gasthöfen mit heimischer Kost und auf Ferienbauernhöfen angerichtet. Neben den charakteristischen heimischen Spezialitäten hat jeder Gasthof seine gastronomischen Besonderheiten, mit denen Sie beim Entdecken der Köstlichkeiten von Koroška überrascht werden.

Ustvarjeno: Torek, 11 Julij 2017 13:00

Am Treffpunkt – Freizeit-und Sportaktivitäten

Die einladende Vielfalt der Landschaft und der Jahreszeiten bieten zahlreiche Gelegenheiten, echte Naturverbundenheit zu erleben. Wanderer und Freizeitradfahrer können malerische ebene und bergige Wege einschlagen; unter dem Gipfel von Košenjak befindet sich auch die Berghütte Planinski dom Košenjak des Dravograder Bergsteigervereins. Lange Ufer der Flüsse ziehen Angler an, die ihren Platz an der schnellen Strömung oder an ruhigen Buchten finden, Oberhalb des Wasserkraftwerks ist das Vereinshaus der Angler mit einer kleinen Fischereisammlung. Interessant sind der Blick auf die Landschaft vom Fluss aus und eine Schifffahrt auf der Drava im Geiste der Flößereifahrer von Koroška von ihrem Steg bei der Brücke von Trobonje aus. Wohl am adrenalingeladensten ist die Luftperspektive, sei es von einem Gleitschirm oder einem Flugzeug, vielleicht von einem Fallschirm aus; dafür wird an der Startbahn des Avio-fun-Clubs in Libeliče gesorgt. Heitere Gesellschaften können vor Libeliče, in Tribej, wo das Sport- und Freizeitzentrum Rener Zelten und Wohnwagenanschlüsse bietet, am dafür eingerichteten Picknickplatz an der Drava einen Tag am Wasser verbringen. Winterspaß für Kinder und Erwachsene bietet der Skilift auf der Skipiste Bukovnik nad Šentjanžem; auch Nachtskifahren ist möglich. Die Ebenen zwischen den Feldern bieten im Winter angenehme Langlaufloipen.

Bergwege führen zu den Gipfeln von drei verschiedenen für Dravograd typischen Gebirgszügen; sie führen an interessanten Stellen vorbei und ermöglichen den Wanderern, das Erbe der Landschaft und die Schönheit der Panoramablicke sowie die Zeitlosigkeit der Waldpfade und die Weichheit der Grasebenen zu genießen. Auf Besonderheiten weisen auch kurze Beschreibungen an thematischen Wanderwegen hin. Zum Košenjak hinauf und auf seinen Hängen an der Staatsgrenze führen vier Bergwege von lokaler, regionaler, slowenischer und internationaler Bedeutung für den Grenzbereich; über Pohorje führt der Weg Šisernikova pot, über Tolsti vrh führt der Bergwanderweg von Koroška und der Weg Pot na Selovec umsäumt ihn aus der Richtung von Šentjanž. Durch das Gebiet der Gemeinde Dravograd winden sich auch drei Pilgerwege. Die thematischen Wanderwege sind kürzer, sie haben auch einen Bildungscharakter und eignen sich für den Freizeitsport. Einer ist in Libeliče (Velika uharica) in Verbindung mit dem Jugendhaus Ajda – dem Zentrum für schulische und außerschulische Tätigkeiten, und zwei führen vom Stadtkern aus über Stari grad (Waldlehrweg Dravograd – Grad, Der Weg fürs Herz), wo sie sich dem umfangreicheren Weg Dravograjska pot zum Goriški vrh anschließen.

Der internationale Radweg an der Drava entlang begeistert alle Liebhaber der Vielfalt der Natur und der Kulturlandschaft. Er beginnt am Toblacher Feld in Italien an der Quelle der Drava und führt an ihrem Flussgebiet in Österreich entlang, im slowenischen Teil läuft er weiter bis zum Grenzübergang Vič nach Dravograd, wo er die Drava überquert und sich am rechten Ufer durch Bukovje nach Trbonje in Richtung Maribor und weiter an Ptuj vorbei nach Kroatien fortsetzt. Der Dravograder Teil des Radwegs ist nicht anspruchsvoll, von der Grenze bis zur Stadt ist er angelegt, weiter verläuft er auf lokalen weniger befahrenen Straßen.

Der Radweg ist im Süden flach, er führt vor allem auf der Trasse der stillgelegten Bahnverbindung Dravograd – Velenje von Otiški vrh an Šentjanž vorbei in Richtung Slovenj Gradec und Mislinja.

Ustvarjeno: Torek, 11 Julij 2017 12:55

Am Treffpunkt – Kultur- und Geschichtserbe

Von Wegen, die schon vor der Ortsentstehung durch das Gebiet von Dravograd verliefen, zeugen römische Funde in der Umgebung von Dravograd, unter ihnen die Grabgedenktafel mit eingemeißelter römischer Inschrift vom Friedhof in Šentjanž. Viele Jahrtausende zuvor weilte hier der paläolithische Jäger, fand man doch in Trbonje eine platte Steinaxt aus dem Jungpaläolithikum. Dravograd beginnt in schriftlichen Quellen in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Traberch aufzutreten. In strategischer Verkehrslage - wo die Drava das Salzburger Erzbistum in Norden und das Aquillea-Patriarchat im Süden voneinander abgrenzte – baute die Adelsfamilie Trušenjski auf dem Hügel über der Einmündung der Flüsse eine Burg. In der Ebene unter ihr entstand eine Siedlung von Handwerkern und Händlern. Im Jahr 1185 hatte sie schon Marktrechte, denn Traberch wird damals in Urkunden als Markt mit zwei Burgen, mit der Eigentums-Kirche Sv. Vid, mit einer Brücke und Fährboot sowie mit einer Maut, aufgestellt wegen der Landesgrenze, beschrieben. Die äußerst vorteilhafte Verkehrslage begünstigte den Aufschwung von Handel und Handwerk; Verwaltungs- und Gerichtsfunktionen, angestellt in fürstlichen Anwesen, wurden gestärkt; das Marktgebiet, umgeben von einer Mauer, wurde bereist, Güter und Verkehrsmittel kamen durch das Markttor; viele Güter wurden auf der Drava befördert. Im Mittelalter wurde Dravograd zu einem der wichtigsten und größten Märkte im gesamten Drava-Tal.

Im 13. Jahrhundert begann auf der anderen Seite der Drava unter Pohorje eine Festung zu entstehen, die den Übergang vom Drava-Tal ins Mislinja-Tal schützte. Auf dem Boden der Herrschaft von Slovenj Gradec wurde das Schloss Puchenstein, das heutige Pukštajn, erbaut. Seine Ruinen stehen über der Burg Bukovje, die am Anfang des 18. Jahrhunderts wegen verheerender Brände am Fuße des Schlosses errichtet wurde. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie von damaligen Besitzern in eine barocke Burg in der Form, die heute noch größtenteils erhalten ist, umgebaut.

Im Mittelalter begannen – rund um die Filialkirchen angesammelt - auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde von Dravograd neue Siedlungen zu entstehen. Auf diese Weise wurden die Dorfkerne von Črneče, Libeliče, Trbonje und Šentjanž angelegt. Von einem Anstieg der Bewohnerzahl in der damaligen Zeit zeugen auch Kirchen, die zu religiösen Zwecken der in der Umgebung wohnenden Bauern in Vič, auf Ojstrica, bei Boštjan erbaut wurden. In den bergigen Gegenden von Košenjak, Pohorje, Selovec, Črneška gora, Libeliška gora blieben bis heute die archaischen Bauweisen der Bauernhäuser schon seit Beginn der Ansiedlung unter der Grundherrschaft zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erhalten.

Ende des 13. Jahrhunderts begannen nach dem Aussterben der Adelsfamilie Trušenjski die Besitzer Grundherrschaft von Dravograd zu wechseln; einige Zeit waren hier auch die Grafen von Celje und die Habsburger. Die Burg spielte eine wichtige Verteidigungsrolle, denn in ihr waren 21 Kanonen positioniert. Die Ausgesetztheit der Ortschaft war noch besonders bedrohlich in der Zeit der türkischen Einfälle und in späteren Kriegen des 20. Jahrhunderts. Da war die Burg schon verlassen, denn nach Abgang der letzten Besitzer in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann sie zu verfallen. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung wurde Dravograd immer mehr modernisiert. Unter dem Markt waren ein Glaswerk und eine Schmelzerei in Betrieb, am rechten Ufer der Drava befand sich eine Schmierstofffabrik und später eine Erdölraffinerie, in Otiški vrh eine Textilfabrik.

Die Handels-, Wirtschafts- und Kulturverbindungen wurden durch den Bau des Bahnnetzwerks und durch die verbesserte Straßen-Infrastruktur sowie durch den regen Flößereiverkehr auf der Drava gestärkt; jedoch starb der letztere nach der Erbauung des Wasserkraftwerks im Jahr 1943 aus.

Von außerordentlicher Bedeutung für die Entwicklung der Gemeinde während der beiden Weltkriege war die Verlegung der Bezirkshauptmannschaft bzw. des Regionshauptsitzes nach Dravograd, doch wurde die Stimmung des neuen Verwaltungszentrums durch den drohenden Zweiten Weltkrieg getrübt; dieser brachte große Veränderungen und nach ihm einen neuen Staat mit regem Entwicklungsauftrieb. In der Zeit der Verselbstständigung von Slowenien spielten sich in diesem Raum wieder entscheidende Ereignisse ab. Dravograd ist mit seiner eigenwilligen Traditionalität schon seit jeher ein Teil des Geschehens, das typisch für den weiteren europäischen Raum ist.

Der historische Puls von Dravograd ist mit seinem Alltagsleben verflochten. Der Reichtum des Erbes und die Vielfältigkeit der Natur können das traditionelle und zeitgenössische Schaffen inspirieren. Schon im alten Stadtkern mit dem erhaltenen mittelalterlichen Marktansatz eines der ältesten Märkte in Slowenien, wo Steinmauern der Kirche Sv. Vid an das respektvolle Alter erinnern und dem edlen Kulturleben und seinem Ambiente die Patina verleihen. Oder nur an den Ruinenumrissen der Burg Stari grad auf dem Hügel über dem Markt, jetzt lediglich mit seiner Westmauer der Turms der einst mächtigen Burg. Von dort reicht der Blick auf die bewegte Landschaft, übersät mit Weilern, Kirchen und einsamen Bauernhöfen. Museale Sammlungen erzählen Ihnen die Geschichte der Ortschaften und helfen beim Entdecken der Geschichtsfragmente; eine breite Kulturpallette findet in der Burg Bukovje statt, und auf dem Land ergänzen sich ethnologische Besonderheiten mit der Gemütlichkeit.

Daten

Museale Sammlungen und einzelne Denkmäler runden die Erzählung von der eigenartigen Geschichte von Dravograd ab. Ein kurzer Überblick der Geschichte der Region wird in den Ausstellungsräumen des Auskunftsbüros gleich neben der Kirche Sv. Vid gegeben. Die typisch Kärntner romanische Kirche mit dem Ost-Glockenturm entstand ungefähr 1170, sie ist die älteste erhaltene Architektur im Stadtkern und auch unter den ältesten im slowenischen Raum. Einen besonderen Platz unter den romanischen Denkmälern nimmt auch das Beinhaus des Sv. Mihael aus dem 12. Jahrhundert ein; es steht in Libeliče am Friedhof an der Kirche Sv. Martin. Sakrale Denkmäler stellen die Zeit der Entstehung und Veränderungen, die neue Epochen brachten, dar: Die Kirchen Sv. Janez Krstnik in Šentjanž aus dem 13. Jahrhundert und Sv. Janez Evangelis aus dem 14. Jahrhundert am äußerst westlichen Rand des Markts von Dravograd; im 15. Jahrhundert entstand die Kirche Sv. Lenart in Vič. Im 17. Jahrhundert wurde unter Ojstrica die Kirche Sv. Duh errichtet. Ihre Besonderheit ist die bemalte Holzdecke mit typischen Ornamenten, was die Malkunst, die über das Marktleben hinaus bis aufs Land reichte, widerspiegelt. Die signierte und datierte Decke ist die größte erhaltene Decke in Slowenien. Eine der schönsten barocken Schöpfungen ist die Pilgerkirche Sv. Peter auf Kronska gora. Auf Libeliška gora steht am Schnittpunkt dreier Pfarren ein besonderes Dreiecks-Zeichen aus dem Ende des 18. Jahrhundert - die Kapelle Trotov križ, eines der vielen mit einer symbolischen Bedeutung der Erinnerungen, wo sie entstanden. Im ländlichen Bereich von Dravograd gehören Bergdörfer und einsame Bauernhöfe noch immer zur Schatzkammer alter Gebäude mit Wohn-und Wirtschaftscharakter in ihrer ursprünglichen Form, wie sie überliefert wurden: Bauernhäuser, Getreidespeicher, Heureuter, Scheunen, nur noch selten Mühlen und Sägewerke, einst häufig an vielen Bächen gesehen. Mancherorts leben noch altes Wissen und alte Bräuche, die seit jeher von einer Generation zur anderen überliefert wurden.

Aus der Zeit der neueren Geschichte kann man in der Burg Bukovje die Dauerausstellung zum Unabhängigkeits-Krieg aus dem Jahr 1991 in Koroška besichtigen. Die erschütternde Zeit des Zweiten Weltkriegs wird in den Kellerräumen des Gemeindehauses, wo sich Gestapo-Gefängnisse befanden, widerspiegelt. In Šentjanž bei Dravograd wird im Haus der Friedenskämpfer (Dom borcev) der bekannten slowenischen Nationalwehr-Versammlung am 7. April 1918 gedacht, wo die Maideklaration, einer der Grundsteine der slowenischen Selbstständigkeit, ausgerufen wurde.

Das Museum Koroški plebiscit in Liberliče veranschaulicht das Geschehen um die Grenze von Koroška nach dem Ersten Weltkrieg. Es steht im Pfarrhaus, dort können auch die Rauchküche und das ehemalige Klassenzimmer besichtigt werden. Die Einwohner von Liberliče stellen ihre Geschichte auch durch die ethnologische Sammlung von Bauernwerkzeugen und landwirtschaftlichen Tätigkeiten vor; besonders stolz sind sie auf die Bestrebungen nach dem Plebiszit, aufgrund deren sie im Jahr 1922 ihrem Muttervolk angeschlossen werden konnten, das ist ein Unikum in der europäischen Geschichte.

Ustvarjeno: Torek, 11 Julij 2017 12:47

In Dravograd, dem malerischen geografischen Mittelpunkt von Koroška schließen sich in einer bewegten Landschaft je drei Gebirge und Flüsse zusammen; letztere gaben den Namen drei Tälern in Koroška: Dravska dolina, Mežiška dolina und Mislinjska dolina. Am linken Ufer der Drava richten sich sonnenbeschienene Hänge zum höchsten Gipfel von Kozjak, dem Košenjak, der mit seinen 1522 m auch der höchste Berg in der Gemeinde Dravograd ist, empor. Auf der anderen Seite laufen umrahmt von der Mislinja und der Meža die nordöstlichen Abhänge des Pohorje zusammen. Meža, die aus ihrem engen Tal kommt, schließt zusammen mit der Drava den östlichen Teil der Karawanken vom Bergland Strojna bis Dobrova ab. Hier befindet sich die berühmte erste Fundstätte des Dravits, einer Weltrarität, benannt nach der Drava. Das Zeitalter des Landes widerspiegelt sich schon in seiner geologischen Beschaffenheit der ältesten Gesteine in Slowenien. Drava hat mit ihrem Flussbett und ihren Ablagerungen durch lange Zeiträume hindurch die Eigenschaften der Landschaft geformt und das Leben auf ihren Terrassen, die sich durch Ansiedlung in Ortschaften und Felder verwandelten, ermöglicht. Besonderheiten werden auch von Klimaeinflüssen der Alpen und der Pannonischen Tiefebene Sloweniens bestimmt, verflechten sie sich doch genau in diesem Teil.

Über die grünen Höhenzüge, die den Blick auf die Weite und die Enge der Täler entlang schlängelnder Flüsse voller Leben an ihren Ufern und den weit verzweigten Hängen öffnen, enthüllt sich die Vielfalt der Naturgegebenheiten von Dravograd und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Unberührtheit zu entdecken.

Daten

In Dravograd findet man zahlreiche naturkundliche Sehenswürdigkeiten von staatlicher oder lokaler Bedeutung sowie wichtige Gebiete, die als Einheit erhalten oder geschützt werden müssen: Der See Dravograjsko jezero und das Flussgebiet von Drava, eingestuft ins europäische Netz Natura 2000, Pohorje und sein Waldschutzgebiet in Bukovje, das gesamte Gebiet von Košenjak und die Höhenlagen von Strojna.

Unter den 57 anerkannten naturkundlichen Sehenswürdigkeiten befinden sich 33 mächtige alte Bäume, die aufgrund ihrer außerordentlichen Maße als dendrologische Monumente gelten. Diese alten Symbole des Lebens wachsen stolz auf Bauerngütern oder an Gabelungen. In Vič stehen mitten im Dorf nebeneinander zwei mächtige Linden von Pajenk, in Robindvor wächst eine der imposantesten Eichen in Koroška mit einem Umfang von mehr als 4 m und einer Höhe von etwa 28 m; unter den Buchen ist die stattlichste die beim Sv. Urban in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Österreich, unter den Fichten ist mit einem Umfang von 515 cm und einer Höhe von 21 m die kräftigste die in Otova nad Vrati, an der Burg Črneški grad steht mit einem Umfang von 520 cm und einer Höhe von 21 die dickste Esche in Slowenien. Vom Leben in der Urzeit zeugen der Fund des Schädels eines Steinbockaus aus der Eiszeit und der Fund eines Mammutstoßzahns in Otiški vrh.

Eine Besonderheit von globalem Ausmaß ist die geologische naturkundliche Sehenswürdigkeit, benannt nach der Drava, das Mineral Dravit aus der Gruppe der Turmaline; seine erste Fundstätte wurde 1884 in Dobrova entdeckt, genau über dem Kreuzweg der Höhenzüge, Flüsse und Täler von Dravograd.

Ustvarjeno: Torek, 11 Julij 2017 12:38

Unberührte Natur. Eigenwilligkeit. Freundlichkeit

An der Mündung der Kärntner Flüsse Drava (Drau) mit Meža (Mieß) und Mislinja (Mißling), umgeben von grünem waldigem Bergland, treffen sich die alten und neuenWege von Dravograd. Die Anfänge der Stadt mit Charakteristiken des heutigen Anblicks gehen gerade aufgrund der günstigen Verkehrslage aus dem 12. Jahrhundert hervor; davor wurden sie schon in der Antike angedeutet. Von der bedeutenden Rolle des Marktes unter dem Hügel mit den Ruinen des Stari grad (Alte Burg) bezeugt freundlich die erhaltene Vedute des Stadtkerns, bereichert durch die romanische Kirche des Sv. Vid. Das Leben im Nordosten Sloweniens, unmittelbar am benachbarten Österreich zwischen den unberührten und ausgedehnten Gebirgen Kozjak, Pohorje und Strojna wird von Flüssen, deren Brücken gegenüber liegende Ufer verbinden, gekennzeichnet. Und von interessanten Wegen. Sie führen über das Bergland und durch Täler; weswegen Dravograd lebt und sich entfaltet. Die Bewohner schaffen eine mannigfaltige Geschichte, geprägt von Tradition und angeregt von den Naturgegebenheiten.

Ein Besuch von Koroška bedeutet einen Ausflug in die unberührte Landschaft zu den sprichwörtlich eigenwilligen Kärntnern. In Dravograd können Sie dank der Besonderheiten, geballt durch die zentrale geografische Lage in der Region, eine bunte Mischung von Erinnerungen sammeln.

Daten:

Mitten in Koroška an der Grenze zu Österreich befindet sich Dravograd, eine Gemeinde mit einer Oberfläche von 105 Quadratkilometern, wo 8.800 Einwohner in Ortschaften, die sich zu fünf Ortsgemeinschaften zusammenschließen, leben. Das gesamte linke Ufer der Drava auf der nördlichen Seite gehört zur Ortsgemeinschaft Dravograd. An der Mündung der Meža in die Drava erstreckt sie sich noch über Brücken und das Wasserkraftwerk hinweg; dort reihen sich zum Westen hin Črneče und Libeliče nach Ravne na Koroškem aneinander; und in Richtung Österreich Trbonje am rechten Ufer der Drava zum Osten hin in Richtung Maribor. Es folgt Šentjanž pri Dravogradu, das sich am Fluss Mislinja zum Süden hin in Richtung Slovenj Gradec ausbreitet; das ist der Weg zur Mitte Sloweniens. Der urbane Stadtkern von Dravograd ist gleichzeitig das Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum. Der Großteil der Wirtschaft ist in der Industriezone Otiški Vrh konzentriert, ein erheblicher Teil der Gemeinde ist ausgesprochen ländlich. Das transitive Merkmal von Dravograd bleibt durch die Geschichte erhalten. Es verbleibt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, durch den der Verkehr von zwölf Gemeinden in Koroška sowie der Verkehr mit österreichischem Kärnten fließt. Bescheidender sind seine Bahnverbindungen. Interessant ist es, in Erinnerungen an den Flößereiverkehr auf dem Fluss zu schwelgen. In den letzten Jahren werden Radwege in der Region angelegt, auch im Zusammenhang mit dem europäischen Radrouten-Netz.

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